Platzreife bzw. Platzerlaubnis

Obwohl die Regeln des Golfspiels nicht allzu kompliziert erscheinen, ist es zunächst notwendig, vor dem praktischen Spiel die so genannte Platzreife (oftmals auch als „Platzerlaubnis“ oder kurz „PE“ bezeichnet) zu erlangen.

Worum geht es genau bei dieser Platzreife? Damit auf dem Golfplatz ein angenehmes Spiel ermöglicht wird und nicht nach einiger Zeit das Chaos ausbricht, muss jeder Golfspieler über gewisse theoretische und praktische Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, bevor er die Erlaubnis bekommt, den Platz für sein Spiel zu nutzen.

Zu diesen Kenntnissen gehören zum einen die theoretischen Regeln des Golfsports, andererseits muss der Spieler auch über gewisse Etikette-Kenntnisse verfügen, um auf dem Golfplatz nicht negativ aufzufallen beziehungsweise andere Spieler in Ihren Ausführungen zu behindern. Soviel zur Theorie. Der Spieler muss aber außerdem zumindest über praktische Grundfähigkeiten verfügen, um zum Spiel auf dem Platz zugelassen zu werden. Damit möchten die Betreiber der Anlage vermeiden, dass der Spieler anderen Golfspielern gefährlich wird und die zeitlichen Abläufe auf dem Platz nicht vollends durcheinander geraten.

Inzwischen gibt es zwar in Deutschland auch einige Golfplätze, die Ihnen gestatten, ohne eine entsprechende Platzreife beziehungsweise Platzerlaubnis Golf zu spielen, jedoch handelt es sich dabei meist um relativ einfach gestaltete, öffentliche Plätze mit maximal acht bis neun Bahnen. Oft enthalten diese Plätze auch nur drei oder vier Bahnen. Mit einem professionellen Golfplatz bzw. Golfspiel ist dies nicht zu vergleichen.