Die Platzreifeprüfung nach den Regeln des VCG
Wir haben nun ausführlich besprochen, wie die Prüfung zur Platzreife nach den Regeln des Deutschen Golf Verbands abläuft. Einen Sonderfall möchten wir allerdings auch noch erwähnen: Die Platzreifeprüfung nach den Regeln des VCG.
Wie Sie diese Prüfung nun genau aus?
In ihrem strukturellen Aufbau unterscheidet sich die VCG-Prüfung nicht eklatant von der inzwischen standardisierten Platzreifeprüfung des DGV. So ist zunächst eine theoretische Prüfung zu absolvieren, anschließend folgt der praktische Spielteil. Auch für die theoretische Prüfung muss der Prüfling nicht nur die allgemein gültigen Regeln des Golfsports beherrschen, sondern auch die speziellen Etikette-Vorgaben.
Danach folgt der praktische Teil. Dieser unterscheidet sich in einigen Punkten jedoch ganz deutlich von dem des DGV und wird daher von vielen Spielern als wesentlich schwieriger empfunden. Der praktische Teil ist inzwischen auch beim VCG weitgehend standardisiert. Um einen Überblick zu erhalten, welche praktischen Spielvorgaben zum Erlangen der Platzreife zu erfüllen sind, folgt nun ein kleiner Überblick.
Folgende Prüfungselemente können in einer Platzreifeprüfung des VCG enthalten sein:
- 10 gerade Abschläge, von denen mindestens 7 eine Distanz von mindestens 100 Meter (für Damen) beziehungsweise 120 Meter (für Herren) erreichen müssen.
- 10 Schläge (Chips) aus einer Entfernung von 15 Meter zum Loch, wobei 5 Schläge in einem Radius von maximal 5 Meter zum Loch erfolgen müssen.
- 5 Schläge (Putts) aus einer Entfernung von maximal 15 Meter zum Loch, wobei 3 Schläge in einem Radius von maximal 2 Meter zum Loch erfolgen müssen.
- 5 Schläge (Putts) aus einer Entfernung von maximal 1,5 Meter zum Loch, wobei 3 Schläge in einem Radius von maximal 30 Zentimeter zum Loch erfolgen müssen.
- Fünf Schläge (Putts) aus einer Entfernung von 1 Meter zum Loch, wobei mindestens 2 Schläge eingelocht werden müssen.



